Moderne Befundkommunikation: Sicherer Austausch ohne Fax
25. Juni 2026
Eine
schnelle und sichere Befundübermittlung ist entscheidend für die zeitnahe
Therapieplanung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Datenschutz und
Informationssicherheit im Gesundheitswesen kontinuierlich. Das klassische Fax
stößt dabei zunehmend an seine Grenzen.
Moderne
Faxwege nutzen heute häufig internetbasierte Übertragungsprotokolle, dabei
passieren sensible Gesundheitsdaten teilweise ungeschützte digitale Kanäle. Für
vertrauliche Informationen gilt das Fax deshalb zunehmend als nicht mehr
zeitgemäß.
Wir
sehen deshalb die Notwendigkeit, unseren Einsenderinnen und Einsendern sichere
und moderne Alternativen zum Fax anzubieten. Ein Blick nach Österreich, wo die
Übermittlung sensibler Gesundheitsdaten per Fax bereits schrittweise
abgeschafft wurde, zeigt deutlich, dass geschützte digitale Kommunikationswege
im Gesundheitswesen an Bedeutung gewinnen.
Unser
Anspruch ist es, Befunde so zu übermitteln, dass sie behandelnde Ärztinnen und
Ärzte schnell und zuverlässig erreichen, höchste Datenschutzanforderungen
wahren und sich zugleich nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe integrieren.
Sichere Alternativen zur Faxübermittlung
Digitale
Übermittlungswege wie KIM‑Mail und webbasierte Befundportale ermöglichen eine
zuverlässige, verschlüsselte Zustellung von Befunden.
KIM, kurz für „Kommunikation im Medizinwesen“, ist ein besonders gesicherter E-Mail-Dienst der Telematikinfrastruktur. Durch Verschlüsselung und ein einheitliches, geprüftes Adressverzeichnis lassen sich Befunde strukturiert und nachverfolgbar digital übermitteln.
Gleichzeitig entfallen typische Störquellen der Faxkommunikation: Ein Faxgerät kann besetzt sein, ausgeschaltet werden oder mit Fehlermeldungen reagieren, sodass Befunde erneut gesendet werden müssen und sich Prozesse so verzögern.
Darüber
hinaus reduziert die digitale Befundübermittlung den Papierverbrauch und den
damit verbundenen Aufwand für Ausdruck, Ablage und Archivierung.
Unsere digitalen Alternativen im Praxisalltag
Für
Einsenderinnen und Einsender bieten die digitalen Alternativen, wie zum
Beispiel das MLL-Befundportal, einen zusätzlichen Mehrwert über den reinen
Übermittlungsweg hinaus.
Befunde
stehen dort jederzeit strukturiert und von überall her abrufbar zur Verfügung. Außerdem
verbessert und vereinfacht dieser digitale Kanal die Kommunikation mit unserem
Labor. Über das Befundportal können Nachforderungen zu bereits eingesandten
Proben gestellt werden und der Eingang des Patientenmaterials ist transparent
nachvollziehbar.
Auch
über KIM‑Mail können Einsenderinnen und Einsender uns verschlüsselt Nachrichten
und Unterlagen übermitteln, sodass Rückfragen und ergänzende Informationen
sicher und schnell bei uns ankommen.
Perspektivisch planen wir zudem, Befunde sicher über KIM als elektronischen Arztbrief (eArztbrief) zu versenden. Dadurch können behandelnde Ärztinnen und Ärzte die Befunde künftig dann direkt digital weiterverarbeiten und bei Bedarf auch in die elektronische Patientenakte (ePA) übernehmen.
Gemeinsam den digitalen Wandel gestalten
Wenn
Sie Ihr Fax perspektivisch abschalten möchten, empfehlen wir Ihnen ausdrücklich
den Umstieg auf unsere digitalen Übermittlungswege.
Nutzen
Sie Fax und digitale Kommunikationswege bereits parallel, kann ein
vollständiger Umstieg sinnvoll sein. Wenn Sie Ihre Befundkommunikation künftig
digital gestalten möchten, unterstützen wir Sie gerne beim Umstieg auf unsere
sicheren Übermittlungswege.
Gemeinsam
etablieren wir eine moderne, datenschutzkonforme und zukunftssichere
Kommunikation zwischen Labor und Praxis.
Die Autorin

»Haben Sie Fragen zu den digitalen Kommunikationskanälen oder möchten wissen, was die beste Lösung für Ihre Praxis ist? Rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie uns eine E-Mail«
Julia Hennig