Ein Nachweis einer solchen Mutation kann zur Diagnose einer Systemischen Mastozytose (KIT D816V), einer MPN-eo (JAK2 V617F) oder auch einer Chronischen Eosinophilen-Leukämie (z.B. ASXL1, DNMT3A, TET2, SRSF2) beitragen und hat darüber hinaus therapeutische Relevanz (Einsatz von targeted therapies bei Mutationen in KIT D816V oder JAK2 V617F). Aus diesem Grund wurde das bestehende Panel, welches bisher vor allem auf den Nachweis pathognomonischer Rearrangements von z.B. PDGFRA oder PDGFRB fokussiert war, um die genannten Gene erweitert. Das MLL Münchner Leukämielabor hofft damit zu einer besseren Aufklärung der oft im Dunkeln verbleibenden Genese von Hypereosinophilien beitragen zu können.