Mit der Verantwortung für die Diagnose von einem Großteil der deutschen Leukämiepatienten und dem Ruf als Schrittmacher in der modernen Leukämiediagnostik hat das MLL eine zentrale Bedeutung erlangt. Das TOP 100-Unternehmen setzt dabei auf hervorragend ausgebildete Mitarbeiter, auf Künstliche Intelligenz, automatisierte Prozesse und klare Ziele. So konnten die Münchner die Zahl der analysierten Proben seit 2005 um 850 Prozent steigern. Da hinter jeder Probe, die im Münchner Leukämielabor analysiert wird, ein Mensch steht, ergibt sich für das MLL die Chance, mit der richtigen Diagnose die Basis zu legen für eine längere Lebenserwartung und bessere Lebensqualität dieser Menschen.

Ein wesentliches organisatorisches Element ist das interdisziplinäre Team aus Hämatologen, Biologen, Informatikern, MTLAs und medizinischen Fachangestellten. Ziel des Top-Innovators ist es, nicht nur Innovationen in der Leukämiediagnostik zu ermöglichen, sondern auch disruptiv in die bisherigen Standards einzugreifen: Seit 2018 konnte das MLL 5.300 Genome sequenzieren. „Diese Methode, die statt Phänotypen nur noch Genotypen sequenziert, sichert uns eine zentrale Stellung“, sagt der Geschäftsführer Prof. Dr. Wolfgang Kern. Mit seinem Ansatz des Next-Generation-Sequencing gilt das MLL als Vorreiter in Europa. Automatisierung und Robotik sind heute nicht mehr wegzudenken: Die Geräte im Labor sind miteinander vernetzt, Proben werden mithilfe von Barcodes getrackt und je 100 Mitarbeiter sind täglich 32 Roboter im Einsatz. Auch Künstliche Intelligenz wird zunehmend eingesetzt, u.a. unterstützend bei der Klassifikation von Chromosomen und der Bewertung molekularer Mutationen.

 

Pressekontakt
Sarah Kurz
T: +49 (0)89 99017-547

Weitere Pressemeldungen finden Sie unter Downloads.