Chronische lymphatische Leukämie (CLL) – Überblick
Die Diagnose einer CLL wird auf dem Boden der zytomorphologischen und der durchflusszytometrischen Untersuchung von Knochenmark oder peripherem Blut gestellt. Während die Zytomorphologie den typischen Befund der reifzelligen Lymphozytose liefert, dient die Immunphänotypisierung der sicheren Abgrenzung der CLL von anderen reifen B- und T-Zell-Neoplasien und akuten lymphatischen Leukämien.
Wichtige Informationen zur Prognose und zur Einschätzung des Erkrankungsverlaufs leiten sich aus Chomosomenaberrationen ab, die mithilfe der FISH-Analyse und der klassischen Chromosomenanalyse identifiziert werden. Darüber hinaus stellt der molekulargenetisch zu bestimmende IGHV-Mutationsstatus einen weiteren unabhängigen Prognosemarker dar. Auch die Expression von CD38 und ZAP70 sind prognostisch relevant.
